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Verhütungsmythos 7

Er passt auf! Beim „Coitus interruptus“ kann nichts passieren!

Coitus interruptus


FALSCH

Beim Coitus interruptus kann sogar sehr wohl etwas passieren. Die lateinische Bezeichung „Coitus Interruptus“ bedeutet sinngemäß „unterbrochener Geschlechtsverkehr“. Doch um schwanger werden zu können reicht meist ein kleiner Lusttropfen des Mannes aus. Dieser sogenannte Lusttropfen kann bereits beim Vorspiel austreten und Sperma enthalten. Alles „rausziehen“ kurz vor dem Orgasmus wirkt also wenig verhütend und verdirbt zusätzlich noch den Spaß und die Lust am Sex. Der Pearl-Index von ca. 40 (40 von 100 Frauen werden mit dem Coitus interruptus schwanger) beweist darüber hinaus wie unsicher diese Methode der Verhütung eigentlich ist. Eine weitere Gefahr stellt der Lusttropfen des Mannes beim Vorspiel auch dar: Befindet sich der Lusttropfen an den Händen der Frau und diese stülpt ein Kondom über, besteht auch hier die Gefahr einer Schwangerschaft. Verlässlicher wäre da durchaus die Verhütung mit einer Spirale, Kupferkette oder der Pille.

 

 

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