Geschlechtskrankheit Hepatitis

Hepatitis B und C – Übertragung der Geschlechtskrankheit

Hepatitis B und CHepatitis B und C ist keine typische Geschlechtskrankheit, dennoch kann sie nicht nur übers Blut, sondern auch beim vaginalen, oralen und analenGeschlechtsverkehr übertragen werden. Auch unsterile Instrumente, beispielsweise beim Tätowierer, stellen besonders für die Ansteckung mit Hepatitis C eine Gefahr dar. Schätzungen zur Folge leidet weltweit jeder 12. Mensch an Hepatitis. In Europa geht man von 3-5 Millionen Personen aus, die das Hepatitis-C-Virus in sich tragen. Die Hauptproblematik liegt darin, dass diese Geschlechtskrankheit zu 80 % einen chronischen Verlauf nimmt [1]. Zur Prophylaxe gegen den Typ B dient die Schutzimpfung, die es gegen Hepatitis C nicht gibt. Hier hilft nur, den Kontakt mit jeglichen Körperflüssigkeiten infizierter Personen zu vermeiden. Kondome können beim Geschlechtsverkehr den notwendigen Schutz bieten.


Hepatitis B und C – Symptome der Geschlechtskrankheit beim Mann und bei der Frau

Die Symptome der Erkrankung verlaufen meist unspezifisch, sodass die Infektion mit der Geschlechtskrankheit meist viel zu lange unerkannt bleibt. So können nach 1-6 Monaten grippeähnliche Symptome, Muskel- und Gelenkschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und leichtes Fieber auftreten. Manche Patienten klagen über einen Druckschmerz in der Leberregion. Die gelbliche Verfärbung von Haut, Schleimhäuten und dem Weißen im Auge (Gelbsucht) muss nicht unbedingt folgen. Diese akute Erkrankung ist in der Regel nach 4-8 Wochen ausgestanden. Problematisch ist diese Geschlechtskrankheit, wenn der weitere Verlauf chronisch wird, da sich daraus häufig Leberkrebs oder Leberzirrhose (Leberschrumpfung) entwickeln kann.


Diagnose und Behandlung der Geschlechtskrankheit Hepatitis B und C

Die Lebererkrankung kann über einen einfachen Bluttest diagnostiziert werden. Wird die Geschlechtskrankheit früh genug erkannt, so ist eine Behandlung sehr erfolgsversprechend. Während Hepatitis in den 90er Jahren noch als Todesurteil galt, können viele Patienten heute gut mit dieser Geschlechtskrankheitleben. Bei der Behandlung werden dauerhaft Interferone eingenommen, die die Virusvermehrung hemmen und das Immunsystem stärken. Mittlerweile sind viele Medikamente auf dem Markt, die dem Patienten eine Wirkung mit geringen Nebenwirkungen versprechen.

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