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Das Kondom überziehen

Kondom drüberziehenEin Kondom ist ein mechanisches Mittel zur Empfängnisverhütung, das vor ungewollten Schwangerschaften und Infektionen beim GV schützt. Deshalb wird es auch dementsprechend als Präservativ (von lat. preservare=schützen) bezeichnet.
Ein Kondom ist eine eng anliegende, gummiartige Hülle, meist aus Latex, die vor dem Geschlechtsverkehr über das erigierte Glied des Mannes gestülpt werden. Neben dem ist das Kondom das meistgebrauchte Verhütungsmittel, jedoch bei weitem nicht das sicherste: Je nach Anwenderfertigkeit schwankt der Pearl-Index zwischen 2 und 14. Aufgrund vieler anwenderbedingter Fehler ist das Kondom als alleiniges Verhütungsmittel zur Schwangerschaftsprävention allerdings nicht zu empfehlen. Informieren Sie sich bei Ihrem Gynäkologen über unterschiedliche Verhütungsmethoden, die Sie zusätzlich zu einem Kondom verwenden können.


Das Kondom in unterschiedlichen Varianten

Das Kondom gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien. Wer Latex nicht verträgt, kann zu einem Präservativ aus Polyethylen (PE), Polyurethan (PUR) oder Polysopren greifen. Diese für das Kondom gängigen Materialien haben auch den Vorteil, dass sie zusammen mit öl- und fetthaltigen Gleitmitteln wie Body Lotion, Massage- oder Babyöl und Vaseline benutzt werden können und ihre Schutzwirkung dadurch nicht verlieren. Bei einem Kondom aus Latex kann schon ein kurzzeitiger Kontakt mit diesen Gleitmitteln die Dehnbarkeit des Materials einschränken, im schlimmsten Fall kann das Kondom reißen. Außerdem wird das Material durchlässig, was die Übertragung von Viren begünstigt. Bei der Verwendung von einem Kondom aus Latex sind daher nur Gleitmittel auf Wasser- oder Silikonbasis zulässig. Je nach Sexualpraktik und persönlichen Präferenzen kann man ein Präservativ in den unterschiedlichsten Ausführungen erhalten: verschiedene Farb- und Geschmacksrichtungen besonders für den Oralverkehr mit Kondom, genoppt oder gerippt für ein besonders sinnliches Erleben der Frau. Für den Analverkehr gibt es das Kondom in extra starker Variante mit einer Wanddicke von 0,1 mm, was einen optimalen Schutz auch bei dieser Sexualpraktik bieten soll. Besonders im Zuge der HIV-Aufklärung und bei erhöhtem wechselnden GV ist ein Schutz vor Geschlechtskrankheiten durch mechanische Verhütungsmittel wie das Kondom unabdingbar.


Wer zieht das Kondom über?

Im gelebten Sex-Alltag kann es oftmals zu Irritationen kommen, wenn es um die Frage geht: Wer zieht das Kondom über? Für viele ist das ein Stimmungskiller, da zum Kondom-Überziehen der Übergang vom Vorspiel zum Sex unterbrochen werden muss, was die Erotik durchaus beeinträchtigen kann. Viele Paare geben auch an, dass durch den verminderten Hautkontakt das sexuelle Erleben für beide Partner weniger intensiv sei. Dementsprechend groß sind die Hemmungen, wenn es an das Kondom und das Überziehen geht. Hierbei sollten jedoch vor allem die weiblichen Partner Etikette zeigen und stets auf ein Kondom bestehen, auch wenn deren Handhabung und Gebrauch häufig als Männersache betrachtet wird. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie stets ein Kondom parat haben und auch zum Überziehen bereit sein. Dies hat auch den Vorteil, dass Sie Ihren Partner nicht unnötig in Verlegenheit bringen und er sich allein verantwortlich fühlt. Denken Sie lieber daran, dass Sie den Geschlechtsverkehr ohne die Gefahr einer Schwangerschaft oder Krankheit besser genießen können. Viele Männer geben außerdem an, dass beim Sex mit Präservativ ihre sexuelle Ausdauer erhöht ist.


Wie das Kondom überziehen?

Kondom anziehenDas Kondom darf vor dem Überziehen nicht durch ruckartiges Aufreißen der Packung oder durch ein Öffnen mit spitzen Gegenständen beschädigt werden. Rollen Sie das Kondom nicht aus; Sie können bei Bedarf das Reservoir durch leichtes Pusten in eine aufrechte Position bringen. Setzen Sie das Präservativ in eingerolltem Zustand direkt auf die Eichel des Mannes auf und rollen Sie es nach unten hin ab. Es ist wichtig, dass das Kondom komplett abgerollt wird, also bis zum Penisschaft; sonst könnte es zu einem Verrutschen während des Geschlechtsverkehrs und zu ungewollten Infektionen oder einer Schwangerschaften kommen. Wenn Sie das Kondom überziehen: Tun Sie es sinnlich und sexuell stimulierend, integrieren Sie es in den Sexualakt. Letztendlich ist der Kontakt mit dem Penis beim Aufsetzen von einem Kondom ein hochintimer Akt, der für zusätzliche Erotik sorgen kann.


Kondom: zum Risiko beim Überziehen

Das Überziehen von einem Präservativ, was meistens während des Vorspiels erfolgt, ist nicht ohne Risiken. Zum einen ist es möglich, dass bereits während des Vorspiels unbemerkt Sperma aus dem Penis des Mannes austritt; wenn Sie das Kondom überziehen, kann es an Ihre Hände und somit an die Außenseite des Kondoms gelangen. Auch lange Fingernägel können das Kondom beim Überziehen unbemerkt zum Reißen bringen, weshalb es besonders vorsichtig gehandhabt werden muss. Das Kondom muss außerdem perfekt passen. Ist es zu klein, lässt es sich nur schwer abrollen und kann Durchblutungsstörungen und Schmerzen verursachen. Ist es zu groß, kann es während des Geschlechtsverkehrs verrutschen und somit Sperma austreten. Bedenken Sie stets, dass solche Anwendungsfehler beim Kondom-Überziehen zu einer Schwangerschaft oder Infektionen führen können. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt.

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