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Tantra und Kamasutra

Tantra – Sex und Spiritualität verbinden

TantraDer Begriff Tantra ist zwar bekannt, die Wenigsten wissen jedoch, was sich wirklich dahinter verbirgt. Sexualpraktik, Massage oder gar irgendein Sexspielzeug? Tatsächlich ist es schwer, Tantra mit einem Satz zu erklären. Grundsätzlich wird von Experten zusammengefasst, dass Tantra die Praxis des Sex und Religion bzw. Spiritualität miteinander verbinden soll. Überzeugte Tantriker wollen durch diese Praxis den Weg zur Erleuchtung oder Befreiung finden können. Diese wird erreicht, indem die sogenannte Kundalini-Kraft im Menschen erweckt wird, eine transzendente Kraft. Tantra kommt aus der indischen Kultur und lässt sich sowohl im hinduistischen als auch im buddhistischen Glauben wiederfinden. Der Sex steht ursprünglich nicht im Mittelpunkt in der tantrischen Lebensart, gehört jedoch dazu.


Tantra leben und anwenden

Nach Tantra zu leben erfordert ein Umdenken in vielen Bereichen, die sich schwer zusammenfassen lassen. Im Mittelpunkt steht, dass kein Unterschied zwischen Körper, Geist und Seele bzw. Diesseits und Jenseits gemacht wird, sondern darauf hingearbeitet wird, alles miteinander zu vereinen und so die Erleuchtung zu erlangen. Sex ist eines der „Werkzeuge“, um alle Aspekte des Seins anzunehmen, da besonders der eigene Körper und Sex in vielen Religionen eher als „unrein“ gelten. Im Tantra wird diesen Aspekten besondere Aufmerksamkeit geschenkt, Tantriker lieben und verehren den eigenen Körper und den Sex. Die Begegnung zweiter Körper wird als ein heiliger Akt angesehen, wodurch Sex zur Meditation wird. Die Anwendung der Tantra-Praktiken ist jedoch nicht nur auf Sex zu begrenzen, auch wenn heute beim Tantra dem Sex eine zentrale Rolle zugeordnet wird.  


Das Kamasutra – Das Buch der Sexstellungen

KamasutraKaum jemand hat nicht schon einmal vom Kamasutra gehört – „Ist das nicht das Buch mit den ganzen Stellungen?“ Kama Sutra wird übersetzt mit „Liebe“ und „Leitfaden“ und bietet genau das, einen Leitfaden für die Liebe. Nicht nur Sexpraktiken sind hier im Kamasutra erklärt, sondern es gibt auch viele Hinweise darauf, wie sich Mann und Frau idealerweise aneinander annähern. Es ist sowohl für Männer als auch für Frauen gedacht. Frauen können durch das Kamasutra lernen, unabhängig und machtvoll zu sein und den Liebesakt in vollen Zügen zu genießen. Geschrieben wurde das Buch des Kamasutra von dem Eremiten Vatsayana, vermutlich im Jahr 250. Das Ziel seines Buches scheint es zu sein, dass Mann und Frau die Erfüllung in ihrem Liebesleben finden und sich und die Sexualität als Mittel zum Genuss zunutze machen.


Die Stellungen des Kamasutra

Einige Stellungen im Kamasutra wirken heutzutage zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig. Mehr noch, das ein oder andere Paar wird sicherlich Probleme haben, einigen Praktiken überhaupt nachzugehen, da die körperliche Konstitution dieses gar nicht zulässt. Aber kein Grund zur Sorge: Das Kamasutra bietet so viele Auswahlmöglichkeiten, dass sicherlich jedes Paar eine passende Stellung findet. Das „Wie“ ist zu jeder Stellung ausführlich erklärt und lässt sowohl durch die Skizzierungen als auch die Erklärung nicht mehr viele Fragen offen. Je nach Beschaffenheit des Intimbereichs werden die Liebespartner außerdem im Kamasutra in je drei verschiedene „Typen“ eingeordnet, was das Finden des idealen Sexpartners leichter machen soll. Will man deshalb nicht gleich den Partner wechseln, werden im Kamasutra aber auch Tipps gegeben, wie man mit dem, was man hat am besten Spaß hat. Alles in Allem kann das Kamasutra also hilfreich sein, um etwas Abwechslung in das Liebesleben zu bringen und sich und seinen Partner noch einmal neu zu entdecken.


Tantra und Kamasutra heute

Tantra und Kamasutra sind vor allem im Bereich der Sexualität immer wieder zu finden, wobei die komplette tantrische Lebensweise nur von Einzelnen gelebt wird. Die Konzentration beim Tantra liegt heute meist darin, den Sex als Ekstase wahrnehmen zu können und besonders intensive und lange Orgasmen zu haben. Tantramassagen sollen dazu beispielsweise beitragen, man könnte sagen, es handelt sich dabei um Happy Ending Massagen, wobei diese nicht offiziell zur Lehre des Tantra gehören. Das Kamasutra wird hin und wieder vor allem von Paaren genutzt, um sich beim Sex inspirieren zu lassen. Für beide Sexualpraktiken gibt es Kurse, die man allein oder zu zweit belegen kann.

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