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Sex im Katholizismus

Sex im Katholizismus steht für Unreinheit

Sex im KatholizismusIm Katholizismus wird Sex als unrein betitelt und soll in der Ehe lediglich Fortpflanzungszwecken dienen. In der Bibel heißt es: Seid fruchtbar und vermehret euch. So wird Sex im Katholizismus zwar akzeptiert, jedoch wird im Evangelium nach Matthäus auch schon auf den Verzicht sexueller Beziehungen hingewiesen. Die Unterdrückung des sexuellen Triebes wird als verdienstvolle Leistung bei Geistlichen angesehen[1]. Das Zölibat – der Verzicht auf Ehe und Sex – hat im Katholizismus eine zentrale Bedeutung, denn die Reinheit der Geistlichen ist oberstes Gebot und darf niemals durch unreinen Sex – oder schon den Gedanken daran – befleckt werden. Wenn sich Menschen dem Glauben wegen für die Ehelosigkeit entscheiden, so kann es für Menschen, die sich für die Ehe entschieden haben kein Problem darstellen, Sex ausschließlich in der Ehe zu praktizieren.


Die Stellung des Papstes zum Sex im Katholizismus

Der Papst vertrat öffentlich lange Zeit die Meinung, dass jegliche Verhütungsmethoden vom Prinzip her im Katholizismus nicht erwünscht sind. Da Sex nicht aus Lust, sondern alleine aus Gründen der Fortpflanzung vollzogen werden sollte, kann die Frau auf natürlichem Wege für die Verhütung sorgen. In den letzten 50 Jahren werden Verhütungsmaßnahmen jedoch im Katholizismus nicht mehr als schwere Sünde betrachtet. Vielmehr ist vor allem die Notwendigkeit von Kondomen zum Schutz vor Aids und anderen Geschlechtskrankheiten bewusst geworden. Immerhin ist aktive Verhütung beim Sex besser, als die Abtreibung eines ungewollten Kindes, dem dadurch das Recht auf Leben verwehrt wird.


Beschneidung im Katholizismus

Beschneidung KatholizismusIn der Bibel wird die Beschneidung junger Männer an mehreren Stellen erwähnt. So sollten männliche Nachkommen am 8. Tag beschnitten werden (Lk 2,21). Zu biblischer Zeit war der Brauch der Beschneidung besonders in Israel weit verbreitet. Nach dem Tod und der Auferstehung Jesus äußerte sich der Apostel Paulus entschieden gegen die Beschneidung. Auf einer späteren Versammlung der Apostel in Jerusalem einigte man sich darauf, dass die Entfernung der Vorhaut nichts mit dem Glauben und der inneren Einstellung zu tun habe. Bis heute ist dieser körperliche Eingriff aus religiösen Gründen nicht notwendig.


Sex im Katholizismus heute

Auch in der heutigen Zeit gilt die Sexualmoral der Katholiken als äußerst streng. So wird die Selbstbefriedigung im Katholizismus als schwere Sünde gesehen, zu der sich der triebgesteuerte Mensch hinreißen lässt. Der Papst – als Oberhaupt des Katholizismus – verurteilt die Ehe zwischen homosexuellen Paaren massiv. Genauso ist der Sex vor der Ehe im Katholizismus nicht erwünscht. Doch die moderne Gesellschaft von heute kritisiert die starre Sichtweise der katholischen Kirche. Für die meisten haben Einschränkungen beim Sex nichts mit dem christlichen Glauben zu tun.

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