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Sex im Christentum

Die Bedeutung von Sex im Christentum

Sex im ChristentumSex im Christentum wird in der Bibel an verschiedenen Stellen offen angesprochen. Die Bibel stellt klar fest, dass Sex nur aus Liebe geschehen und der Fortpflanzung dienen soll. Sex im Christentum soll nicht alleine aus unverbindlichem Vergnügen vollzogen werden. Gott sagt bei der Erschaffung der Welt: Seid fruchtbar und vermehret euch[1]. Die Ehe hat im Christentum einen hohen Stellenwert, so wird der Sex in der Ehe im Christentum sogar in den Zehn Geboten aufgeführt. Hier heißt es: Du sollst nicht ehebrechen. Jesus hat eine klare Meinung zur Ehescheidung: Diese gilt nur dann als gerechtfertigt, wenn Ehebruch vorausgegangen ist. Lässt der Mann sich aus anderen Gründen von seiner Ehefrau scheiden und heiratet eine andere Frau, bezeichnet Jesus dies ebenfalls als Ehebruch[2].


Sex im Christentum – der Stellenwert der Beschneidung

Die Beschneidung junger Männer war auch zu biblischen Zeiten im Christentum vor allem in Israel und Umgebung stark verbreitet. Es heißt im 1. Buch Moses, dass alle Nachfahren als Zeichen des Glaubens beschnitten werden sollen. Erst nach dem Tod Jesu und seiner Auferstehung äußerte sich Apostel Paulus entschieden gegen die Beschneidung. Auf einer Apostelversammlung in Jerusalem einigte man sich darauf, dass dieser Brauch als Glaubensbekenntnis nicht notwendig sei. Nicht die Einhaltung äußerer Vorschriften, sondern der Glaube und die innere Einstellung sind von zentraler Bedeutung. Heute spielt die Beschneidung im Christentum keine besondere Rolle mehr.


Sex vor der Ehe im Christentum

Sex vor der EheZum Sex vor der Ehe im Christentum äußert sich die Bibel nur an einer Stelle und diese Quelle gilt als sehr fraglich (Hebräer 13,4). Dennoch hat sich die Aussage im Laufe der Zeit verfestigt, sodass viele Christen heutzutage noch mit dem Sex bis zur Ehe warten. Gott hat einen Lebensplan für jeden, der an ihn glaubt. Er gibt denen, die zu ihm beten einen Partner an die Seite. Höchstes Ziel soll es sein, den Partner in der Ehe glücklich zu machen. In der Bibel steht weiter geschrieben, dass Sex im Christentum als freiwillige Begegnung von Mann und Frau zu sehen ist, die sich mit gegenseitigem Respekt begegnen. Niemand darf Menschen als Objekte seiner Triebe zum Sex missbrauchen, demütigen oder zu sexuellen Handlungen zwingen.


Verhütung und Sex im Christentum heutzutage

Heute sind christliche Männer und Frauen sexuell gleichberechtigt und freier. Bei den evangelischen Christen ist jegliche Form der Verhütung erlaubt, sodass jeder für sich die Entscheidung über das wann und wie der Verhütung selbst trifft. Bei den Katholiken war dies lange Zeit ein absolutes Tabuthema. Viele Katholiken waren über den Papst und das Verbot von Pille und Co verärgert. Armut und eine Vielzahl von Geschlechtskrankheiten – vor allem Aids – machen seit ein paar Jahrzehnten die Verhütung auch im katholischen Christentum notwendig.


[1] Genesis 1,28
[2] Matthäus 19, 3-12

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