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Sex im Buddhismus

Sex im Buddhismus – jeder hat sein Glück selbst in der Hand

Sex im BuddhismusIm Buddhismus wird ganz offen mit dem Thema Sex umgegangen. Buddha erteilt keine Verbote oder bestimmt den vermeintlich rechten Weg sexueller Beziehungen. Vielmehr wird gesagt, dass jeder selbst seinen richtigen Weg finden muss. So ist beim Sex im Buddhismus alles erlaubt, was anderen oder einem Selbst keinen Schaden zufügt. Im Buddhismus hat Sex vom Grundsatz her eine neutrale Bedeutung. Entscheidend ist der Umgang mit der Sexualität, denn dieser führt alles erst in eine positive oder auch negative Richtung. Fühlt sich der Geschlechtsverkehr auf die Art und Weise gut an, wie man ihn erlebt, so erreicht man ein zufriedenes Seelenleben. Zentraler Punkt ist die Entwicklung des Menschen durch seine Einsicht, die er durch die Folgen seines Handelns (Karma) erlangt – auch beim Sex.


Nichts ist verboten, aber nicht alles erlaubt – Sex im Buddhismus

Buddha macht keine Vorgaben, wenn es um Sex, Partnerschaft und Liebe geht. Er empfiehlt lediglich den Weg der Mitte zu gehen. Der Buddhismus geht davon aus, dass es für die Seele positiv ist, seine Lust auszuleben, ohne dabei andere zu verletzen. So spricht nichts gegen Homosexualität oder verschiedene Sexpraktiken, solange die Beteiligten damit einverstanden sind. Erlebt der Mensch durch spezielle Praktiken sein Glück, so ist Sex gut. Ist der Mensch unglücklich dabei, so empfiehlt Buddha, sein Verhalten zu ändern. Auch wer die Würde des anderen verletzt, verletzt sich selbst, sodass er sein Lebensglück nicht finden wird. Der Buddhismus ist nicht nur eine Religion, sondern wird häufig als eine Lebenshaltung betitelt.


Verhütung und Sex vor der Ehe im Buddhismus

Verhütung im BuddhismusIm Buddhismus hat die Ehe im Gegensatz zu anderen Religionen keinen übergeordneten Stellenwert. Es ist jedem Menschen selbst überlassen, ob er sich für die Ehe, eine unverbindliche Partnerschaft oder das Singledasein entscheidet. Ist die Seele des Menschen zufrieden, ist es der richtige Weg, den er eingeschlagen hat. Wichtig ist nur, dass der Mensch seine Probleme erkennt, Lösungen zur Beseitigung findet und entsprechend handelt. So steht der Buddhismus auch dem Sex vor der Ehe vollkommen offen gegenüber, ebenso wie sämtlichen Verhütungsmethoden. Lediglich ein Schwangerschaftsabbruch ist verboten, da es sich hierbei um einen Tötungsakt handelt. Untersagt ist auch der Sex mit Menschen, die sich in einer Ehe oder Partnerschaft befinden, denn hierbei ist das Unglück vorprogrammiert.


Sex im Buddhismus – Enthaltsamkeit bei den Mönchen

Im Buddhismus gibt es dennoch eine Gruppe, die in mehreren Punkten Enthaltsamkeit üben muss. Laien dürfen im Buddhismus Sex haben, Mönche hingegen sollen darauf verzichten. Für einen Mönch sind Eintritt in die Mönchsgemeinde und Mönchsweihe die Meilensteine im Leben. Jedoch können buddhistische Mönche auch aus der Gemeinschaft austreten, ohne dass dies weitgreifende Folgen hat. Sie erhalten dadurch ihren Laienstatus zurück.

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