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Squirten: Die weibliche Ejakulation

Die weibliche Ejakulation – Ein Mythos?

weibliche EjakulationTatsächlich sind Frauen nicht nur in der Lage, einen Orgasmus zu bekommen, sondern auch die weibliche Ejakulation ist durchaus möglich. Darunter versteht man die Absonderung bzw. das Hinausspritzen von Flüssigkeit aus der Scheide, das während des Orgasmus geschehen kann. Nötig dafür ist der sagenumwobene G-Punkt, auch Gräfenberg-Punkt. Um den G-Punkt ranken sich viele Mythen, Fakt ist aber, dass Frauen grundsätzlich einen G-Punkt haben. Der Unterschied liegt darin, wie groß und ausgeprägt das Drüsengewebe ist, aus dem dieser Punkt besteht. Daher spüren manche Frauen ihn sehr deutlich beim Sex oder mit dem Finger, andere dafür gar nicht. Der G-Punkt, der für die weibliche Ejakulation nötig ist, befindet sich rund um die Harnröhre. Erreichbar ist er –theoretisch – mithilfe des Penis oder Fingers, er liegt etwa eine Fingerlänge innerhalb der Scheide an der vorderen Scheidenwand.

Wie erreicht man die weibliche Ejakulation?

Die meisten Frauen wissen nicht, wie sich eine weibliche Ejakulation anfühlt. Das liegt oftmals daran, dass sich die Berührung oder Stimulation des G-Punktes zunächst einmal ungewohnt anfühlt. Da er so nah an der Harnröhre liegt, kann anfangs der Eindruck entstehen, man müsse urinieren, das lustvolle Gefühl stellt sich erst bei weiterer Stimulation ein. Es muss quasi trainiert werden, die Nerven in der Scheide so zu verändern, dass eine Unterscheidung zwischen Harnröhre und G-Punkt geschehen kann. Im Laufe der Zeit wird also diese Stimulation als erregend empfunden, sodass auch ein Orgasmus erreicht werden kann. Die weibliche Ejakulation entsteht dann, wenn bei der Stimulation des G-Punkts in den Drüsen eine Flüssigkeit produziert wird, die aus der Harnröhre fließt. Das reine Ejakulat sieht leicht milchig aus und ist etwa so viel wie ein Teelöffel voll mit Wasser. Mischt sich jedoch das Ejakulat mit etwas Flüssigkeit aus der Harnblase, kann es zum sogenannten Squirting, also Spritzen, kommen. Dabei wird eine deutlich größere Menge während des Orgasmus hinaus gespritzt.

Tipps für die weibliche Ejakulation

Wer die weibliche Ejakulation oder das Squirten erlernen möchte, braucht vielleicht etwas Geduld. Wenn man erst einmal den G-Punkt gefunden hat, ist es eine Sache des Trainings, damit es wirklich zur weiblichen Ejakulation kommt. Hilfreich kann ein Beckenboden-Training sein. Durch das Stärken dieser Muskeln kann die Frau ihren Orgasmus eher hervorrufen und haben die Geschehnisse während des Sex besser unter Kontrolle. Auch die kontrollierte Atmung oder das bewusste An- und Entspannen der Muskulatur kann die weibliche Ejakulation unterstützen. Wichtig ist, dass sich die Frau voll und ganz fallen lassen und jegliche Kontrolle abgeben kann – dann macht auch die Menge an Sekret, die beim Squirten ausgestoßen wird, kein schlechtes Gefühl.

 

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1. http://www.lilli.ch G-Zone und weibliche Ejakulation, Zugriff: 03.12.2013

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