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Der G-Punkt

Der G-Punkt – Gibt es ihn wirklich?

Der G-PunktDer G-Punkt ist eines der Mysterien, die für viele Männer und Frauen noch ein Rätsel darstellen. Sein Name kommt von dem Gynäkologen Doktor Gräfenberg, der diesen Punkt in den 50er Jahren erstmals entdeckt hat. Es soll sich dabei um einen Bereich im Inneren der Scheide handeln, der besonders empfindsam ist. Eine Zeitlang war nicht klar, ob es sich dabei eher um einen Mythos handelt oder ob der G-Punkt tatsächlich existiert. Heute weiß man, dass es sich dabei um ein Drüsengewebe handelt, das sich an der vorderen Scheidenwand direkt vor der Harnröhre handelt. Hier sitzen die sogenannten Skeneschen Drüsen. Diese bilden quasi die weibliche Prostata. Wenn diese stimuliert werden, kann es tatsächlich zu einem Orgasmus kommen. Dabei ist auch das Squirten, also die weibliche Ejakulation möglich, da die Drüsen ähnlich wie die Prostata ein Sekret produzieren. Dieses Sekret kann durch bestimmte Muskelanspannungen beim Orgasmus wie bei männlichen Samenerguss heraus gespritzt werden.

Wie kann man den G-Punkt finden?

Viele Paare sind bestrebt, den G-Punkt zu finden, damit die Frau mehr Spaß am Sex hat. Er kann sowohl mit der Hand oder auch beim Sex stimuliert werden. Beim Sex ist es am sinnvollsten, einfach verschiedene Stellungen auszuprobieren, um den G-Punkt zu finden.  Es eignen sich alle Stellungen, bei denen der Penis möglichst nah an der vorderen Scheidenwand reibt. Der G-Punkt sitzt dort etwa einen Finger lang tief. Etwas verwirrend kann es sein, dass es sich zunächst durch die Stimulation des G-Punkts so anfühlt, als müsse die Frau urinieren. Das kommt durch die direkte Nähe zur Harnröhre. Es kann also gut sein, dass die Stimulation nicht von Anfang an als angenehm empfunden wird. Erst im Laufe der Zeit lernen die meisten Frauen, den Drang zu urinieren und die sexuelle Lust zu unterscheiden.

Der Orgasmus durch den G-Punkt

Der G-Punkt kann einer Frau wirklich intensive Orgasmen beschaffen, solange er nur „richtig“ behandelt wird. Über das Gefühl, urinieren zu müssen, muss die Frau quasi hinweg kommen, erst dann kann sich das lustvolle Gefühl ausbreiten. Eine Überwindung kostet es jedoch deshalb für viele Frauen, weil sich das Squirten, also die weibliche Ejakulation so ähnlich anfühlt wie urinieren. Es kann dabei eine große Menge Flüssigkeit abgehen, jedoch handelt es sich dabei nicht um klassischen Urin. Trotzdem kann die Ejakulation bei manchen Frauen eine Art Scham hervorrufen. Dieser sorgt dafür, dass sie sich beim Liebesspiel nicht vollkommen hingeben und fallenlassen können, sodass der Orgasmus durch den G-Punkt trotzdem ausbleibt. Selbst, wenn man also weiß, wo der G-Punkt ist, ist das noch lange kein Garant für einen Orgasmus.

 

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1. Apotheken-umschau.de, Gibt es den G-Punkt?, Zugriff: 05.12.2013
2. http://www.lilli.ch, G-Zone und weibliche Ejakulation, Zugriff: 05.12.2013

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