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Wäschewechsel

Wäschewechsel für bessere Sex-Hygiene

Täglicher WäschewechselDer regelmäßige Wäschewechsel ist bei der Sex-Hygiene ebenso wichtig wie viele andere Faktoren. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen können sich Bakterien, Pilze und andere Erreger in der beschmutzten Wäsche festsetzen, zum anderen kann sich durch getrocknete Sekrete schnell ein unangenehmer Geruch entwickeln. So haben Frauen zum Beispiel einen natürlichen Ausfluss aus der Scheide, ein Sekret, das unter anderem dafür da ist, Bakterien und Pilze aus der Scheide zu spülen. Diese Erreger befinden sich anschließend in der Unterwäsche. Folgt kein täglicher Wäschewechsel, haben es die Erreger leicht, sich zu vermehren und wieder in die Scheide vorzudringen, wodurch es leichter zu Infektionen kommt. Bei Männern ist es ähnlich. Die Talkdrüsen produzieren ein weiß-gelbliches Sekret, das man Smegma nennt. Dieses besteht neben diesen Absonderungen außerdem aus Hautschüppchen und Bakterien. Werden diese Ablagerungen, die meist zwischen Eichel und Vorhaut zu finden sind, nicht immer wieder entfernt, landen sie früher oder später in der Unterhose. Erfolgt nun kein Wäschewechsel, können sich auch hier die Bakterien leichter ausbreiten.


Wann ist ein Wäschewechsel nötig?

Ein Wäschewechsel genügt einmal am Tag. Über Nacht ist es so oder so gut für die empfindlichen Schleimhäute des Intimbereichs, mal „Luft“ zu bekommen, das heißt, man sollte nachts nicht unbedingt enge Unterwäsche tragen. Durch die Wärme, die durch das Tragen der Unterwäsche entsteht, wird es Pilzen und Bakterien leicht gemacht, sich zu vermehren. Bedenken sollte man allerdings, dass nach einer bestehenden Pilzinfektion ein kompletter Wäschewechsel, also auch der Bettwäsche, stattfinden muss, egal ob nachts Unterwäsche getragen wurde oder nicht. Für die Sex-Hygiene im Alltag eignet es sich am besten, wenn man immer morgens eine neue Unterhose anzieht und sich dieser vor dem Schlafengehen entledigt. Trägt man einen Pyjama, sollte auch dieser alle paar Tage gewechselt werden, denn die Sekrete setzen sich dann zwangsweise in der Pyjamahose ab.


Täglicher Wäschewechsel – Und was kann man noch für die Sex-Hygiene tun?

Für eine gute Sex-Hygiene genügt es also, täglich einen Wäschewechsel vorzunehmen, wenn es um Unterwäsche geht. Bei Bettwäsche gibt es keine feste Faustregel, hier gehen die meisten nach dem eigenen Empfinden und dem Geruch. Mindestens alle vier Wochen sollte jedoch auch ein Wäschewechsel der Bettwäsche vorgenommen werden, damit es dort noch einigermaßen hygienisch zugeht. Neben dem Wäschewechsel sind aber natürlich noch andere Faktoren für eine gute Sex-Hygiene wichtig. So sollten sich sowohl Mann als auch Frau jeden Tag im Intimbereich mit Wasser oder einer milden Seife reinigen, häufiger jedoch im Alltag nicht. Wer unter trockener und besonders sensibler Haut im Intimbereich leidet, kann spezielle Öle und Cremes benutzen, um die Feuchtigkeit zu erhalten. Ansonsten sind neben dem Wäschewechsel allgemeine Regeln wie das regelmäßige Reinigen von eventuellen Sex-Toys oder das Waschen nach dem Sex für eine gute Sex-Hygiene wichtig. 

 

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Vgl. http://www.gynpraxis-frerich.de/thema_jun4.htm

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