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Scheidenpilz

Scheidenpilz – Ein Zeichen mangelnder Hygiene?

ScheidenpilzBemerkt eine Frau einen Scheidenpilz, kommt oft der Gedanke auf, dass mangelnde Hygiene der Auslöser dafür sei. Dies ist jedoch nicht der Fall, im Gegenteil: Häufiger Auslöser für Scheidenpilz ist nicht zu wenig, sondern zu viel Hygiene. Wenn die Scheide übertrieben oft oder mit scharfen Seifen gewaschen wird und die Hygiene zu ernst genommen wird, wird dadurch die natürliche Scheidenflora gestört und Bakterien und Pilze können sich leichter ansiedeln. Eine geringe Konzentration solcher Erreger ist in der Regel nicht schädlich und sogar normal. Erst, wenn das Milieu in der Scheide aus dem Gleichgewicht gerät, zum Beispiel durch übertriebene Hygiene, können die Pilze Überhand nehmen und Symptome auslösen. Typische Symptome sind Jucken, Brennen und ein übler Geruch der Scheide, oft entsteht auch „bröckeliger“ Ausfluss. Sobald solche Symptome auftreten, sollte man bei Geschlechtsverkehr auf jeden Fall mit Kondom verhüten, um eine Ansteckung des Partners zu vermeiden.


Muss man mit Scheidenpilz durch zu viel Hygiene zum Arzt?

Grundsätzlich ist es immer besser, mit Scheidenpilz zum Arzt zu gehen, da dieser feststellen kann, um welche Art von Pilz es sich handelt und ob für die Symptome tatsächlich Hefepilze verantwortlich sind. Allerdings kennen viele Frauen im Laufe ihres Lebens meist die typischen Symptome von Scheidenpilz gut, sodass viele sich auch entscheiden, zunächst ein gängiges Anti-Pilz-Mittel zu versuchen, bevor sie einen Termin beim Arzt machen. Dagegen ist in der Regel auch nichts einzuwenden. Oft verschwinden die Symptome auch wieder von allein, wenn man sich an ein paar Hygiene Tipps hält, wenn man Scheidenpilz hat. So sollte den Pilzen kein gutes Milieu geboten werden, damit sie sich nicht weiter vermehren können. Das bedeutet durch bestimmte Hygiene Maßnahmen dafür zu sorgen, dass die Scheide möglichst immer trocken ist und nicht durch zu enge Unterwäsche zu warm wird. Nach dem Urinieren und nach dem Duschen kann man zum Beispiel für die Hygiene die Scheide kurz und vorsichtig föhnen.

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Dem Scheidenpilz vorbeugen – Weniger ist oft mehr!

Zuviel Hygiene ist nicht gut für die Scheidenflora und begünstigt Scheidenpilz. Die Reinigung der Scheide sollte also nur einmal täglich mit warmem Wasser oder mit Lotionen mit einem niedrigen pH-Wert vorgenommen werden. Angreifbar ist die Scheide auch dann, wenn das Milieu durch andere Faktoren gestört ist, beispielsweise durch Antibiotika. In einer solchen Zeit sollte man besonders auf ein „pilzfeindliches Klima“ achten. Eine wichtige Regel um Scheidenpilz vorzubeugen ist auch die richtige Hygiene beim Toilettengang – es sollte immer von vorne nach hinten gewischt werden, damit die Darmbakterien nicht in Richtung Scheide gelangen können. Nach einem erfolgreich behandelten Scheidenpilz sollte für die Hygiene alles heiß gewaschen werden, was mit den Pilzen in Kontakt kam, so etwa Handtücher, Bettwäsche und Hosen. Einige Hersteller von Mitteln gegen Scheidenpilz bieten neben Tipps zur Hygiene auch spezielle Milchsäurekuren an, um die Scheidenflora schnell wieder aufzubauen. Solche Kuren gibt es zum Beispiel in Form von Zäpfchen.

 

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Vgl. http://www.apotheken-umschau.de/Infektion/Scheidenpilz-Was-dagegen-hilft-113239.html

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