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Gleitmittel

Das richtige Gleitmittel – Gibt es da Unterschiede?

GleitgelWer sich einmal mit dem Thema Gleitmittel beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dass es da ganz gewaltige Unterschiede gibt. Es gibt Gleitmittel auf Wasser-, auf Fett- und auf Silikonbasis. Am wenigsten zu empfehlen sind Mittel auf Fettbasis, zu denen auch die herkömmlichen Butter- und Ölvarianten gehören. Durch das Fett kann es in Latex-Kondomen zu kleinen Rissen kommen, die dafür sorgen, dass das Kondom undicht wird. Auch mit Sextoys verträgt sich das Fett oft nicht. Empfehlenswerter sind Gleitmittel auf Wasser- oder Silikonbasis. Mittel auf Silikonbasis ziehen nicht in die Haut ein und sind demnach länger „haltbar“, sprich, man muss zwischendurch keine neue Portion nutzen, um lange Spaß zu haben. Dagegen vertragen sich die silikonhaltigen Gleitgels nicht mit Sextoys aus Silikon. Wer auf die Nummer sicher gehen will, der kauft einfach Gleitmittel auf Wasserbasis. Das verträgt sich eigentlich mit allem, außer mit Wasser – unter der Dusche oder in der Badewanne ist es daher also eher weniger geeignet, ansonsten kann man es aber sowohl für alle Kondome als auch für alle Sextoys verwenden.


Welches Gleitmittel ist das beste für mich?

Alle Gleitmittel haben ihre Vor- und Nachteile. Von der praktischen Seite her ist Gleitmittel auf Wasserbasis am besten geeignet, da es keine Wechselwirkungen mit anderen Stoffen gibt. Außerdem lässt es sich aus Textilien leicht auswaschen, im Gegensatz zu fett- und silikonhaltigen Gels. Allerdings zieht das wasserlösliche Gel manchmal recht schnell in die Haut ein, sodass häufiger neues Gel aufgetragen werden muss, wobei die neu entwickelten Mittel dieses Problem oft nicht mehr erzeugen. Silikonhaltige Gels ziehen nicht ein und sind demnach etwas für die besonders Ausdauernden, die es gern „glitschig“ mögen. Seit einiger Zeit gibt es sogar Kombiprodukte, die beides enthalten. Alle Gleitmittel werden aus Glycerin oder Glykolen und aus Zellulose hergestellt. Sie enthalten einen ph-ausgleichenden Zusatz und meist auch Verdickungsmittel. Richtig aufbewahrt kann ein Gleitgel etwa bis zu zwei Jahre verwendet werden, oft aber auch nicht so lang.


Worauf muss man beim Gleitmittel achten?

Nicht nur bei der Herstellung, beim Geruch und bei den Inhaltsstoffen gibt es Unterschiede beim Gleitmittel, auch die Qualität kann variieren. Am besten fährt man, wenn man nur Mittel nutzt, die auch in Deutschland hergestellt wurden. Das erkennt man zum Beispiel am CE-Zeichen und an einer deutschen Packungsbeilage. Ansonsten sollte der Vermerk „kondomfreundlich“ oder „kondomgeeignet“ auf der Verpackung stehen.  Im Zweifel sucht man sich getestete Mittel, die von Ökotest auf den Prüfstand genommen wurden. Es gibt nämlich Gleitmittel, die vermehrt Juckreiz und Hautreizungen auslösen, wie Studien zeigen. Außerdem sollte man darauf achten, kein Mittel zu kaufen, das einen zu hohen pH-Wert hat, denn dieser könnte die empfindliche Scheidenflora stören und Infektionen begünstigen. Hilfreich ist zum Beispiel der Aufdruck „pH-neutral“, solche Mittel erhalten das leicht saure Milieu der Scheide.

 

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Vgl. „Sexparty! Mehr Spaß bei Dreier, Gangbang und Orgien“, Chr. Scheuß & M. Schulze, 1. Aufl. 2007
Vgl. http://www.bz-berlin.de/erotik/welches-gleitmittel-ist-das-beste-article766202.html

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