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Beschneidung und Hygiene

Beschneidung und Hygiene – Wie wirkt sich die Beschneidung des Mannes aus?

Beschneidung HygieneWenn beim Jungen eine Beschneidung durchgeführt wird, kann sich das auf die Hygiene auswirken. Bei der Beschneidung wird ein Teil oder auch die ganze Vorhaut des Penis entfernt. Bei einem unbeschnittenen Penis bilden sich häufig Keime und Bakterien unter der Vorhaut, außerdem sondern die Talkdrüsen ein Sekret ab (Smegma), das sich oft zwischen Eichel und Vorhaut bildet und erkennbar ist an einer weiß-gelben Schicht. Fehlt die Vorhaut, kommt es nicht zu diesen Ablagerungen, weshalb man durchaus davon sprechen kann, dass eine Beschneidung zu einer besseren bzw. leichteren Hygiene beim Mann führt. Allerdings braucht die Hygiene kein Argument dafür sein, sich beschneiden zu lassen, denn tägliches Waschen ist auch bei einem beschnittenen Penis nötig, um die Hygiene zu wahren.


Beschneidung und Hygiene – Schützt eine Beschneidung vor Infektionen?

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat für südliche und östliche Teile Afrikas die Empfehlung einer Beschneidung ausgesprochen, damit die Hygiene besser gewahrt werden kann und es weniger zu HIV-Infektionen kommt. Ob diese Maßnahmen wirklich sinnvoll sind, ist jedoch bislang umstritten. Ansonsten haben Untersuchungen gezeigt, dass beschnittene Männer seltener unter Harnwegsinfekten leiden und außerdem seltener an Peniskrebs erkranken. Beim Sex bzw. durch andere „Unfälle“ kann das Vorhaut-Bändchen nicht mehr reißen, da es nicht mehr existiert. Daher kommt es seltener zu Blutungen und somit eröffnen sich weniger Eintrittsstellen für Viren und Bakterien. Insgesamt ist es also wahr, dass durch eine Beschneidung beim Mann eine bessere Hygiene aufrechterhalten werden kann und es seltener zu Infektionen kommt. Da aber die Beschneidung auch einige Nachteile mit sich bringt, sollte eine solche Entscheidung immer gut bedacht sein. Zu den Nachteilen gehört, dass Männer nach einer Beschneidung beim Sex oft weniger empfinden, es wird häufiger Gleitgel benötigt und natürlich kann es auch bei der Operation zu Infektionen und zu anderen Komplikationen kommen. Stimmt die Hygiene bei der Beschneidung nicht, ist dieses Risiko besonders hoch.


Beschneidung der Frau und die Hygiene

Im Gegensatz zu Männern bringt die Beschneidung der Frau keine Vorteile bei der Hygiene und erfüllt auch sonst keinen medizinisch oder gesundheitlich vorteilhaften Zweck. Bei der Beschneidung von Männern liegen manchmal medizinische Gründe, wie z.B. eine Vorhautverengung vor, die einen solchen Eingriff nötig machen. Bei Frauen bestehen solche Gründe nicht, hier hat die Beschneidung ausschließlich religiöse bzw. rituelle Hintergründe. Die Hygiene durch die Beschneidung der Frau wird eher schlechter als besser, denn es kann zum Beispiel bei einem unsauberen Eingriff schnell zu Infektionen kommen. Manchmal entstehen Probleme beim Urinieren, sodass es öfter zu Harnwegsinfekten kommt oder es kommt zu Stauungen des Menstruationsblutes.

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Vgl. http://www.sueddeutsche.de/wissen/fakten-check-beschneidung-harmloses-ritual-oder-verletzung-des-kindeswohls-1.1493321-6 

Vgl. http://www.eslam.de/begriffe/b/beschneidung.htm

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