Geschlechtskrankheit Zytomegalie

Zytomegalie – Übertragung der Geschlechtskrankheit

ZytomegalieBei der Zytomegalie handelt es sich um eine Geschlechtskrankheit, die durch einen Virus der Herpes-Gruppe ausgelöst wird. Man geht davon aus, dass in Deutschland 50-70 % aller Menschen im Laufe ihres Lebens eine symptomfreie Infektion dieser Geschlechtskrankheit durchmachen. Da die Zytomegalie über Tröpfchen- bzw. Schmierinfektion übertragen wird, ist ein zuverlässiger Schutz vor einer Ansteckung äußerst schwierig. Zytomegalie kann nicht nur beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden, sondern auch beim Küssen. Während der Schwangerschaft oder Stillzeit kann das Kind über den infizierten Geburtskanal oder die Muttermilch infiziert werden. Diese Geschlechtskrankheit kann besonders für das Ungeborene lebensgefährlich sein.


Zytomegalie – Symptome der Geschlechtskrankheit

Eine symptomfreie Ansteckung mit der Geschlechtskrankheit bleibt bei Erwachsenen meist unerkannt. Es kann jedoch auch 3-9 Wochen nach Übertragung zu grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schwellung der Lymphknoten kommen. Die Zytomegalie ist die häufigste Infektionskrankheit, die während der Schwangerschaft auf den Fötus übertragen werden kann. Bis zu 5 % der schwangeren Frauen geben das Virus dieser Geschlechtskrankheit weiter. Bei rund 1 % aller Neugeborenen kann man eine Infektion feststellen, wovon lediglich 10 % Symptome zeigen. Von den restlichen 90 % der infizierten Babys zeigen weitere 10 % im späteren Verlauf Entwicklungsstörungen1. Beim Ungeborenen kann diese Geschlechtskrankheit zur Fehlgeburt oder zu verschiedenen Fehlbildungen des Herz-Kreislaufsystems, Magen-Darm-Trakts, Skeletts oder der Muskeln führen. Auch Seh- und Hörschäden, Krampfanfälle, oder Entzündungen des Gehirns mit nachfolgender Verkalkung können beim Kind die Folge sein. Ebenso immunschwache Menschen können eine Lungenentzündung, Hepatitis oder Geschwüre im Magen-Darm-Trakt davontragen.


Diagnose und Behandlung der Zytomegalie

Die Zytomegalie kann über einen Bluttest diagnostiziert werden, in dem das Vorhandensein bestimmter Antikörper überprüft wird. Eine Behandlung der Geschlechtskrankheit ist nicht möglich und für gesunde Erwachsene auch nicht erforderlich. Da es keinen sicheren Schutz vor einer Ansteckung gibt, sollten schwangere Frauen besonders große Kleinkindergruppen meiden. Infizierte Kinder können das Virus nach Jahren noch über ihren Urin und Speichel ausscheiden. Eine Erstinfektion der Mutter ist für das Ungeborene meist schwerwiegender als eine erneute Infektion.

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