Geschlechtskrankheit Syphilis

Syphilis – Symptome und Verlauf der Geschlechtskrankheit im Frühstadium

SyphilisDie Syphilis wird in 4 Stadien unterteilt, wobei das erste Stadium der Geschlechtskrankheit auch Frühsyphilis genannt wird. An der Eintrittsstelle, wo die Krankheitserreger in den Körper gelangt sind, können sich schmerzlose, harte Knötchen bilden. Innerhalb einer Woche kann es außerdem zum Anschwellen der benachbarten Lymphknoten kommen. Da Syphilis durch jegliche Form von Geschlechtsverkehr übertragen wird, findet man die Knötchenbildung meist im inneren oder äußeren Genitalbereich, dem Anus oder auch im Mundbereich. Nach 8-9 Wochen kann es zu verschiedenen Haut- und Schleimhautveränderungen kommen, besonders an Stellen mit erhöhter Schweißbildung. Hier bilden sich dann nässende Pusteln, sogenannte Papeln, die auch in der Mundhöhle auftreten und Rachen- oder Kehlkopfentzündungen verursachen können. In diesem Stadium kommt es zudem häufig zu fleckigem Haarausfall. Da das Frühstadium dieser Geschlechtskrankheit meistens unbehandelt bleibt, breiten sich die Erreger im zweiten Stadium über das Blut im Körper aus. In 30 % kann Syphilis in diesem Stadium von selbst spontan ausheilen, andernfalls können während der sekundären Syphilis bereits Organe oder das Knochensystem befallen sein.


Syphilis – Symptome und Verlauf der Geschlechtskrankheit im Spätstadium

Im tertiären Stadium dieser Geschlechtskrankheit kann es zum Befall einzelner Organe oder der Haut mit mehreren Zentimeter großen Knoten kommen. Lebensbedrohliche Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie Knochen- und Hirnhautentzündungen können auftreten. Hierbei hat man neurologische und psychische Ausfälle bis hin zur Demenz beobachtet. Das quartäre Stadium läuft ohne erkennbare Symptome ab. Über Jahre kann die Hirnhautentzündung in seltenen Fällen zum Verfall der Hirnsubstanz führen. Die Folge dieser Geschlechtskrankheit können Lähmungserscheinungen, manisch-depressive Zustände und Demenz sein.


Syphilis – Übertragung und Behandlung der Geschlechtskrankheit

Die Geschlechtskrankheit Syphilis ist vor allem im Frühstadium hoch infektiös, bleibt jedoch meist unbehandelt, da die Symptome schmerzfrei verlaufen. Kondome können vor einer Syphilis-Infektion schützen, bei jeglicher Form des Geschlechtsverkehrs. Es besteht ein 35%iges Ansteckungsrisiko bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person [1]. Über einen Bluttest oder einen Erreger-Nachweis lässt sich diese Geschlechtskrankheit diagnostizieren. Die Behandlung – vor allem auch des Partners – erfolgt mit Penicillin oder einem anderen Antibiotikum.

 

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1 http://www.bkk-wf.de/das-gesundheitslexikon/krankheiten/sexuell-uebertragbare-krankheiten/syphilis/

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