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Geschlechtskrankheit Genitalwarzen

Genitalwarzen – Übertragung der Geschlechtskrankheit

GenitalwarzenGenitalwarzen sind zerfurchte Hautwucherungen, welche durch verschiedene Typen der „Humanen Papilloma-Viren“ (HPV) verursacht werden. Jährlich geht man von ca. 30 Millionen Neuerkrankungen weltweit aus[1]. Diese Geschlechtskrankheit kann die Geschlechtsorgane (Scheide, Schamlippen, Vorhaut und Penis) bis hin zum After befallen. Doch nicht alle von den mehr als 100 Typen der HP-Viren sind Auslöser für Genitalwarzen. So können beispielsweise die Typen 16 und 18 bei der Frau Gebärmutterhalskrebs verursachen. Genitalwarzen werden nicht nur beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen, sondern auch durch einfachen Hautkontakt. Deshalb schützen auch Kondome nur begrenzt vor einer Ansteckung mit dem Genitalwarzenvirus. In seltenen Fällen kann diese Geschlechtskrankheit auch durch Gegenstände übertragen werden, da die Viren sehr unempfindlich sind (z. B. in der Sauna, auf der Toilette etc.).


Genitalwarzen – Symptome der Geschlechtskrankheit beim Mann und bei der Frau

Nach einer Ansteckung mit der Geschlechtskrankheit können nach 1-8 Monaten – es kann auch Jahre dauern – schmerzlose Hautwucherungen im Genitalbereich bis hin zum After entstehen. Anfangs handelt es sich meist um eine kleine, raue Hauterhebung. Bleibt die Geschlechtskrankheit unbehandelt, so können sich im Laufe der Zeit hahnenkamm- oder blumenkohlartige Geschwüre entwickeln, die oft nässen. Diese Genitalwarzen sind sehr ansteckend und werden nicht nur auf den Sexualpartner übertragen, sondern können sich auch bei der betroffenen Person weiter ausbreiten. Im Extremfall kommt es bei dieser Geschlechtskrankheit zu einer Überwucherung der Geschlechtsorgane beim Mann sowie bei der Frau.


Genitalwarzen – Diagnose und Behandlung der Geschlechtskrankheit

Der Arzt kann Genitalwarzen durch genaues Betrachten und Betasten erkennen. Bei der Frau kann eine Gewebeprobe sinnvoll sein, um den genauen Typ des HP-Virus zu bestimmen. Wichtig ist, dass sich der Partner ebenfalls in Behandlung begibt. Eine Erhöhung des Krebsrisikos bei der Frau durch Genitalwarzen ist nicht gegeben. Zu den verschiedenen Behandlungswegen gehören Eigentherapie mit Virus abtötenden Cremes und Lösungen oder ärztliche Therapien wie wöchentliche Vereisung, wöchentliches Betupfen mit speziellen Säuren oder ein chirurgischer Eingriff. Der Arzt entscheidet individuell, welcher Behandlungsweg den besten Erfolg verspricht. Doch auch wenn die Hautveränderungen entfernt wurden, kann es ein Leben lang zu erneuter Warzenbildung kommen. Eine Stärkung des Immunsystems kann auf Dauer den Ausbruch der Geschlechtskrankheit minimieren.

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