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Geschlechtskrankheit Genitalherpes

Genitalherpes – Übertragung der Geschlechtskrankheit

GenitalherpesDer Genitalherpes (herpes genitalis) wird in den meisten Fällen über den HSV-2 Virus übertragen und ist eine Geschlechtskrankheit, die weltweit sehr häufig verbreitet ist. Jeder 5. erwachsene Mitteleuropäer trägt diesen Herpesvirus im Körper, allerdings wird er nur bei 30-50 % von Zeit zu Zeit aktiv[1]. Der Genitalherpes wird hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen, sodass die Verwendung von Kondomen vor einer Ansteckung mit dieser Geschlechtskrankheit schützen kann. Es wird dennoch empfohlen, während einem akuten Ausbruch von Genitalherpes auf Geschlechtsverkehr ganz zu verzichten. Auch der HSV-1 Virus – besser bekannt unter dem Namen Lippenherpes – kann Auslöser für einen Genitalherpes sein. Hierbei erfolgt die Übertragung der Geschlechtskrankheit meist über Oralverkehr.


Symptome beim Mann und bei der Frau – Geschlechtskrankheit Genitalherpes

Die Inkubationszeit dieser Geschlechtskrankheit beträgt 2-20 Tage. Durch Juckreiz und Brennen machen sich kleine, in Gruppen stehende, rote Bläschen an den Geschlechtsorganen bemerkbar. Bei der Frau sind meist Scheide, Gebärmutterhals, Muttermund und Harnröhre betroffen, beim Mann findet man die Hautveränderungen an Eichel und Vorhaut. Die eitrige Flüssigkeit in den Bläschen ist hoch ansteckend. Weiterhin können starke Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Anschwellen der benachbarten Lymphknoten, Fieber und Abgeschlagenheit nach der Ansteckung mit Genitalherpes auftreten. In vielen Fällen bricht die Geschlechtskrankheit jedoch gar nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt aus. Meist begünstigen andere Faktoren, wie Stress, Schlafmangel oder ein herabgesetztes Immunsystem den Ausbruch von Genitalherpes. Sind die Viren einmal im Körper, so kann es ein Leben lang zu solchen Ausbrüchen kommen.


Genitalherpes – Diagnose und Behandlung der Geschlechtskrankheit

Der Arzt kann anhand eines Labortests die Herpesviren nachweisen. Eine Behandlung erfolgt je nach Schweregrad nur mit Zinksalben, die die Bläschen austrocknen oder mit verschiedenen Antivirenmitteln. Prinzipiell gilt: Je früher eine Behandlung begonnen wird, desto umkomplizierter ist meist der Verlauf. Leidet der Patient unter mehr als 6 Ausbrüchen im Jahr, so kann eine längerfristige Behandlung mit Virustatika in Betracht gezogen werden. Infiziert sich eine schwangere Frau um den Geburtstermin herum mit dem Herpesvirus, so wird meist ein Kaiserschnitt empfohlen. Die Geschlechtskrankheit kann sich bei einer normalen Geburt auf das Kind übertragen und beim Neugeborenen lebensbedrohliche Lungen- oder Hirnhautentzündung verursachen.

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