Geschlechtskrankheit Feigwarzen

Feigwarzen – Übertragung der Geschlechtskrankheit

FeigwarzenFeigwarzen sind zerfurchte Hautwucherungen im Genitalbereich, welche durch verschiedene Typen der „Humanen Papilloma-Viren“ (HPV) verursacht werden. Bei dieser Geschlechtskrankheit handelt es sich um eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die jährlich in Deutschland schätzungsweise 400.000 Neuansteckungen zur Folge hat. Feigwarzen werden nicht nur bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr übertragen, sondern bei jeglicher Form des Kontaktes mit infizierten Hautstellen. So beugt die Anwendung von Kondomen nur bedingt einer Ansteckung vor. Die Infizierung mit dieser Geschlechtskrankheit bedeutet für die Frau nicht gleichzeitig ein höheres Krebsrisiko. Es gibt über 100 verschiedene HPV-Typen, wovon hauptsächlich nur zwei Typen verantwortlich für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs sind.


Feigwarzen – Symptome der Geschlechtskrankheit

Feigwarzen verlaufen sowohl beim Mann als auch bei der Frau schmerzlos. 1-8 Monate – manchmal auch Jahre – nach dem Kontakt mit infizierten Hautstellen können kleine, raue Hauterhebungen auftreten. Bleiben diese Hautveränderungen unbehandelt, können sich über Jahre hahnenkamm- oder blumenkohlartige Geschwüre bilden, die häufig nässen. Es kann zu regelrechten Überwucherungen der Geschlechtsorgane mit Feigwarzen kommen, wenn diese nicht behandelt werden. Prinzipiell ist die Geschlechtskrankheit nicht gefährlich, aber in jedem Fall unangenehm und behandlungsbedürftig.


Feigwarzen – Diagnose und Behandlung der Geschlechtskrankheit

Bei der Frau kann es sinnvoll sein, über eine Gewebeprobe den genauen HP-Virus zu bestimmen. Der Arzt erkennt jedoch die Geschlechtskrankheit durch genaues Betrachten oder Abtasten und entscheidet sich individuell für einen der verschiedenen Behandlungswege. So kann im Anfangsstadium eine Selbsttherapie mit Virus abtötenden Salben und Lösungen ausreichen. Zudem gibt es ärztliche Therapien von wöchentlichem Betupfen mit speziellen Säuren oder Vereisung bis hin zum chirurgischen Eingriff. In der Regel kann es auch nach Entfernung der Feigwarzen zu erneuter Warzenbildung kommen. 30 % der Infektionen können auch von selbst ausheilen, da das Immunsystem die Viren abtötet. So ist generell eine Stärkung des Immunsystems ratsam, da auch Ausbrüche dieser Geschlechtskrankheit dadurch minimiert werden können.

 

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