Geschlechtskrankheit Chlamydien

Chlamydien – Übertragung und Statistik der Geschlechtskrankheit

ChlamydienEine Chlamydien-Infektion ist eine bakterielle Geschlechtskrankheit, die durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird. Eine Ansteckung kann sich durch verschiedene Symptome – oder auch anfangs durch gar keine – äußern. Man unterscheidet zwischen mehreren Untergruppen der Chlamydia trachomatis. Während der Typ, der eine Bindehautentzündung verursacht, häufig in den Tropen vorkommt, findet man in europäischen Regionen vermehrt einen anderen Typ dieser Erkrankung: Experten fanden heraus, dass Teenager hiervon vermehrt betroffen sind. Bei rund 19 % der jungen Mädchen mit wechselnden Geschlechtspartnern war ein Test positiv. Heutzutage gelten Chlamydien als Hauptverursacher für Sterilität bei Frauen. Bei 100.000 Frauen mit Kinderwunsch konnte man die Kinderlosigkeit auf eine Ansteckung mit Chlamydien zurückführen [1].


Chlamydien – die Symptome der Geschlechtskrankheit

Ca. 1-3 Wochen nach Übertragung können bei Chlamydia trachomatis Entzündungen im Genitalbereich auftreten, die einer Pilzinfektion ähneln. Frauen klagen häufig über starken Genitalausfluss und Schmerzen beim Wasserlassen. Chlamydien können bei der Frau über eine Gebärmutterhalsentzündung oder Entzündung der Harnröhre eine bakterielle Infektion des Bauchraumes verursachen. Rund 90 % der mit Chlamydia trachomatis infizierten Frauen sind dagegen völlig symptomfrei [1]. Das führt dazu, dass diese Geschlechtskrankheit häufig weitere Ansteckungen durch ungeschützten Geschlechtsverkehr zur Folge hat. Beim Mann können sich die Symptome in Form von weißlichem Ausfluss aus der Harnröhre und Brennen beim Wasserlassen bemerkbar machen.


Chlamydien - Folgen, Diagnostik und Behandlung der Geschlechtskrankheit

Die Folgen dieser Geschlechtskrankheit können bei der Frau Eileiter- und Eierstockentzündung, Zwischenblutungen und sogar Unfruchtbarkeit sein. Weiterhin kann eine Chlamydien-Infektion Grund für Bauchhöhlenschwangerschaften, Frühgeburten und chronische Unterleibsschmerzen sein. In schweren Fällen kann es sogar zu Fehlgeburten und Gebärmutterhalskrebs kommen. Beim Mann kann diese Geschlechtskrankheit zu einer Harnröhren- und Nebenhodenentzündung, Prostatitis oder einem chronischen Schmerzsyndrom des Beckens führen. In schweren Fällen können Chlamydien auch beim Mann Grund für eine Zeugungsunfähigkeit sein, wenn diese Geschlechtskrankheit unbehandelt bleibt.
Nachdem ein Abstrich des Gebärmutterhalses oder der Harnröhre ein positives Ergebnis aufzeigt, wird diese Geschlechtskrankheit mit Antibiotika behandelt. Geschieht dies rechtzeitig, können Folgeschäden verhindert werden. Wichtig ist, dass beide Partner getestet und behandelt werden, um den sogenannten Ping-Pong-Effekt zu vermeiden.

 

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1 http://www.aok.de/bundesweit/86952.php?id=302&region=20&gender=m

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