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Geschlechtskrankheit Bakterielle Vaginose

Bakterielle Vaginose – Übertragung der Geschlechtskrankheit

Bakterielle VaginoseDie bakterielle Vaginose ist eine Geschlechtskrankheit bei der es zu einer starken Besiedelung des Bakteriums „Gardnerella vaginalis“ sowie anderer Keime in der Scheidenflora kommt. Die vorhandenen Milchsäurebakterien, die für ein gesundes Scheidenmilieu sorgen, werden von den Erregern überlagert, sodass es zu einer Verschiebung des Säurehaushaltes kommt. Da sich die Erreger meist im Darm befinden, kann eine bakterielle Vaginose über einfache Kontakt- oder Schmierinfektion übertragen werden. Die Verwendung von Kondomen kann das Risiko einer Ansteckung minimieren, da Männer Überträger sein können. So findet man bei ca. 75 % der Männer, deren Frauen unter der Geschlechtskrankheit leiden, diese Bakterien ebenfalls in der Harnröhre [1]. In jedem Fall sollte der direkte Wechsel zwischen Analverkehr und Vaginalverkehr vermieden werden.


Bakterielle Vaginose – Symptome der Geschlechtskrankheit bei der Frau

Bei dieser Geschlechtskrankheit handelt es sich nicht um eine Entzündung im Scheidenbereich, sondern lediglich um den veränderten Säurehaushalt. Diese Veränderung kann sich durch vermehrten, grau-weißlichen Scheidenausfluss bemerkbar machen. Meist kommt bei der Geschlechtskrankheit ein unangenehmer, „fischiger“ Geruch als Begleiterscheinung hinzu. Es kann zu Hautreizungen und Juckreiz im Scheidenbereich kommen. Manche Frauen klagen über Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Eine bakterielle Vaginose birgt ein erhöhtes Risiko für gynäkologische Infektionen, wie Entzündung der Schleimhaut des Gebärmutterhalses, Eileiterentzündung oder Entzündung der äußeren Schamteile. Beim Mann kann eine bakterielle Vaginose keine Symptome hervorrufen.


Bakterielle Vaginose – Diagnose und Behandlung der Geschlechtskrankheit

Eine bakterielle Vaginose sollte immer vom Arzt abgeklärt werden. Dieser kann durch einen Abstrich den pH-Wert der Scheide bestimmen und Bakterien nachweisen. Grundsätzlich folgt eine antibiotische Behandlung in Form von Vaginalzäpfchen, Cremes oder Tabletten – je nach Schweregrad. Durch die Einnahme eines Antibiotikums werden meist auch die „guten“ Bakterien bekämpft, sodass es zu einer erhöhten Empfindlichkeit der Scheidenflora und somit zu einer erneuten bakteriellen Vaginose oder anderen Infektion kommen kann. Aus diesem Grund wird zusätzlich eine begleitende Milchsäurekur empfohlen, die die Milchsäurebakterien stärkt. Prinzipiell können Stress und hormonelle Schwankungen die Geschlechtskrankheit begünstigen.

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