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Onlinesexsucht

OnlinesexsuchtOnlinesexsucht ist weiter verbreitet als man denkt. Eine halbe Million Menschen in Deutschland sind davon betroffen – und das sind nur die offiziellen Zahlen. Das liegt vor allem daran, dass Formen der Pornografie heutzutage einfach und unkompliziert zu bekommen sind, man muss nur die richtigen Seiten kennen. Dafür muss man inzwischen oft noch nicht einmal mehr Geld bezahlen, sondern bekommt die kleinen Filmchen und Amateuraufnahmen gratis und vollkommen frei von Kosten. Das macht es vielen Betroffenen schwer, von ihrer Onlinesexsucht los zu kommen. Vor allem Männer gehören zur Zielgruppe der Pornografie, aber auch Frauen werden immer häufiger von der Pornoindustrie angesprochen. Etwa ein Zehntel der Süchtigen sind Frauen. Warum die Männer und Frauen in die Abhängigkeit geraten, hat verschiedene Gründe – Einsamkeit, fehlende sexuelle Befriedigung oder Frust sind häufige Ursachen dafür, dass Menschen immer und immer wieder den Orgasmus und die Erregung mithilfe von Pornos brauchen.

 

Wann besteht eine Onlinesexsucht?

Für manche Männer (und Frauen) ist es normal, täglich Pornos zu schauen – aber ist das schon eine Onlinesexsucht? Im Grunde kann man von einer Sucht sprechen, wenn man über sein Verhalten die Kontrolle verliert. Wer unter einer Onlinesexsucht leidet, der verspürt das dringende Bedürfnis, dieser Sucht nachzugehen und gibt der Pornografie einen wichtigen Raum im Leben. Der Alltag wird danach ausgerichtet, dass immer wieder Zeit bleibt, nach Hause zu fahren und Pornos zu schauen, ansonsten kommt es zu regelrechten Entzugserscheinungen. Auch ist es gut möglich, dass von anfänglichen Softpornos irgendwann zu Hardcore-Pornos und später zu den „ganz harten Sachen“ gewechselt wird, ähnlich wie beim Drogenkonsum. Zu den „ganz harten Sachen“ gehören dann Szenerien, die von Gewalt und Missbrauch gezeichnet sind. Wer solche Filme braucht, um noch „einen hoch zu bekommen“, der sollte sich ernste Gedanken machen – eine Onlinesexsucht ist dann kaum noch zu leugnen.

 

Was sind Gefahren der Onlinesexsucht?

Menschen, die unter einer Onlinesexsucht leiden, sind oft in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Immer wieder müssen sie ihrem Verlangen nach Pornografie nachgeben, teilweise sogar auf der Arbeit, unterwegs oder bei Freunden. Smartphones, die jederzeit mit dem Internet verbunden sind, machen das möglich. Eine logische Folge von Onlinesexsucht bzw. Pornosucht ist es, dass man mit der eigenen Sexualität immer unzufriedener wird. Gibt es einen Partner, wird dieser die Bedürfnisse, die durch die Pornografie geweckt werden, kaum befriedigen können. Es ist gut möglich, dass Abhängige immer mehr von ihren Partnern fordern – das kann irgendwann das Ende einer Beziehung bedeuten. Im Extremfall kann die Onlinesexsucht auch zu einer Impotenz führen, wenn es um den „echten“ Sex geht, denn Betroffene verspüren oft nur noch Erregung, wenn sie vor dem Bildschirm sitzen. Onlinesexsucht muss also dringend von einem Fachmann behandelt werden – meist werden Gesprächs- und Verhaltenstherapien angesetzt. Auch Selbsthilfegruppen können helfen.

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